Wenig Platz. Wenig Werke. Viel Aufmerksamkeit. 
Ein Raum, der sich Zeit nimmt – für Kunst, für Gespräche, für Gegenwart.

Der Raum arbeitet in bewusst kleinem Maßstab und konzentriert sich auf reduzierte Präsentationen, zeitlich begrenzte Formate und die direkte Begegnung zwischen Künstler:innen und Publikum. Der Raum ist der zeitgenössischen Kunst gewidmet, Malerei, Skulptur, Objekt, Installation und Medienkunst. Durch den reduzierten Rahmen entstehen intensive Wahrnehmungssituationen, die nachhaltige Gespräche und langfristige Netzwerke ermöglichen. 

bleibtreudrei sieht sich als Ergänzung zur Berliner Kunstlandschaft und schafft einen Ort für künstlerische Präsenz, Austausch und experimentelle Vermittlung. Das kuratorische Konzept folgt den Rhythmen des Berliner Kunstjahres und entwickelt flexible, zeitlich konzentrierte Präsentationsformate. Geplant sind One-Work Shows, 48-Stunden-Ausstellungen, Künstlergespräche, Atelier-frische Werkzyklen sowie dialogische Formate wie Meet the Artist. Gruppenausstellungen widmen sich gesellschaftlich und kulturell relevanten Brennpunktthemen. Unsere Ausstellungen bilden den Kern des Programms. Begleitend entstehen Texte und Reflexionsformate, die künstlerische Prozesse, Konzepte und Kontexte sichtbar machen.

bleibtreudrei berlin - Raum für Kunst ist ein nicht gewinnorientierter Kunstraum für zeitgenössische Kunst. Das Ausstellungsprogramm entsteht in temporärer ehrenamtlicher kuratorischer Begleitung von Michaela Helfrich. Die Projektleitung im bleibtreudrei wird von der Medienkünstlerin Sandra Becker getragen. Im Durchgang zum Hinterhaus der Bleibtreustrasse 3 (bitte klingeln) in 10623 Berlin freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Unsere Eröffnungsausstellung: Alles Farbe. Gerard Waskievitz 

In der Malerei von Gerard Waskievitz ist der Tiger kein Tier, das dargestellt wird. Er ist eine Möglichkeit. Die Figur blickt uns an – oder durch uns hindurch. Ob es ein Mädchen ist oder eine junge Frau, bleibt offen – genauso wie die Frage, wo der Tiger beginnt. Vielleicht sitzt er auf ihrem Kopf, als Maske.Vielleicht lebt er in ihrem Kopf, als Gedanke, als Kraft. Vielleicht ist er längst in den Mantel eingesickert, in das Muster, in die Bewegung der Farbe. Die Landschaft scheint das zu wissen. Sie reagiert. Farben fließen, kippen, verdichten sich. 

Der Raum wird weich, als hätte er aufgehört, fest zu sein. Mensch, Tier und Umgebung verhandeln ihre Grenzen neu. Diese Malerei erzählt keine Geschichte mit Anfang und Ende. Sie hält einen Übergang fest: den Moment, in dem man etwas anzieht – und nicht mehr genau sagen kann, ob man es trägt oder ob es einen trägt. Das Titelbild stehet für unsere Eröffnung des Kunstraumes. Tiger in der Landschaft 2025 Öl auf Leinwand 200x170 cm.

Der Maler Gerard Waskievitz lebt und arbeitet in Berlin und ist in vielen Ausstellungen sichtbar. 

Vernissage Freitag 13. März 18 Uhr + Samstag 14. März  12 -18 Uhr zum Charlottenwalk, der Künstler wird anwesend sein. Ausstellungszeit 13. März - 13.  April 2026  Öffnungszeiten Mittwoch - Samstag 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung.

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