Micki Tschur "On the Way"
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On the Way“ – eine Ausstellung neuer Arbeiten von Micki Tschur – untersucht den Dialog zwischen dem Zufallsmoment des natürlichen Abdrucks ode Materialflusses und der gezielten Bearbeitung sowie künstlerischen Intervention an Material und Bild. Der Titel „On the Way“ verweist auf den Entstehungsprozess dieser Werkgruppe, bei dem gesammelte Blätter und Blüten mittels Ökodruck (Eco-Print) auf Stoff übertragen und anschließend mit Pigmenten veredelt werden, die aus eben diesen Materialien gewonnen wurden. Das Beobachten und Sammeln organischer Materialien im Wechsel der Jahreszeiten sowie deren Transformation durch einen Hauch von Alchemie prägen die Bildentstehung. Die Vergänglichkeit des Materials spiegelt sich im Bild wider.
Micki Tschur wurde in Deutschland geboren und wuchs in Colorado, USA auf.
1995 MFA an der University of Illinois in Chicago. 1995–97 Gaststudentin an
der Städelschule in Frankfurt am Main (Klasse Hermann Nitsch). Sie lebt und
arbeitet in Berlin.
On the Way, an exhibition of new work by Micki Tschur, investigates the dialog between the surrendipity of the natural print or flow of the matierial and the enhancement and intervention of the material and the image.
On the Way refers to the process of this new body of work, in which foraged leaves and flowers are eco-printed onto fabric and enhanced with pigments made from the collected materials. The process of observing and gathering of organic materials throughout the seasons and transforming them with the help of a little alchemy adds to the development of the image. The ephemerality of the material reflects in the image.
Micki Tschur was born in Germany and raised in Colorado.
1995 MFA University of Illinois in Chicago.1995-97 Guest student,
Städelschule, Frankfurt a.M., Germany, in the class of Hermann Nitsch. She
lives and works in Berlin.
SCHÖNE WELT
Catherine Bourdon & Nadia Valeska
„Schöne Welt“ – Behauptung, Provokation und vielleicht Ironie. Wie in Voltaires Candide klingt die Idee der „besten aller möglichen Welten“ an – als Frage nach unserer Wirklichkeit und unserem Blick auf sie.
Catherine Bourdon setzt der zunehmenden intellektuellen Verkomplizierung der Realität die unmittelbare Kraft der Ästhetik entgegen. Schönheit ist für sie Wahrheit, Haltung und zeitlose Konstante.
Nadia Valeska richtet den Blick auf beiläufige Ausschnitte und Momente, die leicht übersehen werden. Fragmentierung, Überlagerung und Unschärfe schaffen Zwischenräume zwischen Erinnerung und Gegenwart, Sichtbarem und Abwesendem.
Zwei künstlerische Positionen, die auf unterschiedliche Weise zeigen: Schönheit ist nicht Flucht vor der Realität – sie ist eine Form, ihr zu begegnen.
Emily Pütter
Landschaftsgemälde Wildwuchs
21 - 28 September
Europa und der Wildwuchs, Landschaftsgemälde Altes Wissen , Kultur und Denkweisen werden immer wieder überwuchert von Wildwuchs. Das zerstört viel und ist erstmal chaotisch. Aber die Natur freut sich auch und Insekten und Vögel kommen zurück (Der heilige Franz von Asissi ) und Freiräume zum sich zu irren entstehen. Was mich vor allem leitet ist die reine Sprache der Malerei, die ich versuche so frei als möglich sprechen zu lassen. Ölmalerei total.
On hot ground
Ulrike Pisch und Gerard Waskievitz
von 16. 09. bis 19.09, 2026
Sandra Becker: Die Intelligenz der Schatten
Einzelausstellung Sandra Becker
Schatten sind immer da. Sie begleiten uns tagtäglich und führen ein eigenes Dasein. Manchmal beeinflussen sie uns ohne, dass wir es merken. Schatten leben im Verborgenen. Ihre Regeln sind nicht immer logisch. Ihre Wege verstehen wir oft nicht. Im Zeitalter der Intelligenz können wir vom Verborgenen lernen. Ich bin nicht das Licht. Ich habe nie darum gebeten, es zu sein. Ich bin der Schatten, der es erst sichtbar macht.“ Jennifer Benkau in "Das Reich der Schatten: Her Wish So Dark"
Vernissage: 8.8.26 um 18 Uhr Laufzeit der Ausstellung 8.8.-23.8.26
The Dark Offers Fireflies
Opening Reception / Vernissage 26 June 2026
Artist Talks 11 July, 18 July 2026
Finissage / Closing Event 24 July 2026
The Dark Offers Fireflies unfolds throughout June and July 2026 as a constellation of artworks and conversations situated within the fragility of the present.
In times marked by war, climate crisis, and emerging structures of power, darkness has become one of the defining conditions of contemporary life. Fireflies, ephemeral yet persistent, continue to glow within independent spaces, dreams, memories, and artworks. Bleibtreudrei imagines itself as one of these intermittent lights within the city of Berlin.
Artemis Beasts (US) Sandra Becker (DE) Adrians Black (BR/US) Catherine Bourdon (DE) Judith-H. Boy (DE/IT) Pietro Dzogaba (DE) Fabian Freese (DE) FRU (CH) Christina Gay (DE) Kim Dotty Hachmann (DE) Laura Kärki (FI/D) Giovana Mastromauro (BR/IT) Shiri Mordechay (US)Marcella Motta (BR/UK) Tasha Mrzljak (BR/HR/DE) Ricardo Palmieri (BR) Emily Pütter /DE) Miriam Smidt (DE) Jan Sobottka (DE) Lisa Stöhr (DE) Catalina Toro (CO/US) Hanna van Ginkel (DE) Ricarda Wallhaeuser (DE) Gerard Waskievitz (PL/DE) Ellen Louise Weise (DE)
Bocksprung
Sandra Becker, Gerard Waskievitz
30 April 2026 - 23 Mai 2026
Vernissage 30 April 19 Uhr
„Bocksprung: eine Bewegung über ein Hindernis.
„Bocksprung“ versteht den Sprung nicht als Bewegung zwischen Polen, sondern als Eingriff in deren Ordnung. Malerei, Installation und Video erscheinen als Zustände, die nicht vermitteln, sondern gegeneinander verschieben.
In der Ausstellung „Bocksprung“ wird das Verhältnis der Medien nicht ausgeglichen, sondern ausgesetzt. Der Sprung fungiert als präziser Bruch – eine Bewegung, die weder verbindet noch trennt, sondern neu verteilt.
Alles Farbe. Gerard Waskievitz
In der Malerei von Gerard Waskievitz ist der Tiger kein Tier, das dargestellt wird. Er ist eine Möglichkeit. Die Figur blickt uns an – oder durch uns hindurch. Ob es ein Mädchen ist oder eine junge Frau, bleibt offen – genauso wie die Frage, wo der Tiger beginnt. Vielleicht sitzt er auf ihrem Kopf, als Maske.Vielleicht lebt er in ihrem Kopf, als Gedanke, als Kraft. Vielleicht ist er längst in den Mantel eingesickert, in das Muster, in die Bewegung der Farbe. Die Landschaft scheint das zu wissen. Sie reagiert. Farben fließen, kippen, verdichten sich.
Der Raum wird weich, als hätte er aufgehört, fest zu sein. Mensch, Tier und Umgebung verhandeln ihre Grenzen neu. Diese Malerei erzählt keine Geschichte mit Anfang und Ende. Sie hält einen Übergang fest: den Moment, in dem man etwas anzieht – und nicht mehr genau sagen kann, ob man es trägt oder ob es einen trägt. Das Titelbild stehet für unsere Eröffnung des Kunstraumes. Tiger in der Landschaft 2025 Öl auf Leinwand 200x170 cm. Der Maler Gerard Waskievitz lebt und arbeitet in Berlin und ist in vielen Ausstellungen sichtbar.
Vernissage Freitag 13. März 18 Uhr + Samstag 14. März 12 -18 Uhr zum Charlottenwalk, der Künstler wird anwesend sein. Ausstellungszeit 13. März - 13. April 2026 Öffnungszeiten Mittwoch - Samstag 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung.






















